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Förderverein "Park Hohenrode" e.V.

Bürgerstiftung Park Hohenrode

historische Parkanalage mit bedeutender dendrologischer Sammlung
2014

Das Jahr 2014

Auch im Jahr 2014 wurde an allen Ecken und Enden im Park gearbeitet. In diesem Jahr konnte auch die Sanierung mehrerer Bauwerke begonnen werden.

Die Bürgerstiftung

Die Haupttreppe(B) am Beethovenring wurde durch die Fa. Fehling saniert. Die unterspülte Stützmauer(B) an der Fahrstraße wurde durch die Bergsicherung Ilfeld hervorragend wieder aufgebaut und nachhaltig gesichert. Die durch Wassereintrag entstandenen großen Schäden an der Terrasse(B) der Villa konnten bis zum Frostbeginn ein gutes Stück saniert werden. Die Auffahrt Sanierung (B) kann wegen der Witterungsverhältnisse erst im Frühjahr begonnen werden.

Die Arbeiten im Inneren der Villa insbesondere im Mezzaningeschoss wurden fortgesetzt. Das Lichthof-Fenster(B) auf dem Dach der Villa wurde aufwendig repariert. Die drei neuen Fenster im Zwerchhaus verdanken wir der Zuwendung von Lottomitteln.

Alle genannten Aufgaben wurden durch Förderungen des Bundes, des Landes und der Stadt mit einem erheblichen Eigenanteil von Sponsoren möglich. Auch für die Zukunft ist das große Aufbauwerk von Hohenrode undenkbar ohne die Förderung öffentlicher Mittel und uneigennütziger Förderer wie insbesondere von Herrn Andreas Lesser, München, der Hoffmannstiftung Hamburg, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und vielen bekannten und unbekannten Unterstützern.

Neben den Großprojekten wurde durch das Ehrenamt wieder unglaubliches geleistet. Das Gelingen des Modellprojektes der Bundestiftung Umwelt steht im engen Zusammenhang mit dem ehrenamtlichen Wirken der „Hohenroder Giganten“. So nenne ich sie alle, die sie Woche für Woche, Monat für Monat ihre Lebenszeit für ihre Stadt und speziell für die Wiederherstellung des Kleinods Park Hohenrode einsetzen.

Konkret:
Es wurden alte Rohrleitungen, alte Heizungskessel und Boiler herausgeschweißt. Zugeschüttete Treppenanlagen von Jahrzehnte lang verbrachtem Bauschutt, Möbelteilen, Schrott und diversem Abfall freigelegt und wieder zugänglich gemacht. Sämtliche Türen und Fenster, die vom Vorbesitzer aus Angst vor Vandalismus und veränderter Nutzung zugemauert waren, und die z.T. die Ursache für die schlechten klimatischen Bedingungen und damit für den Zustand im Gebäude (vor allem Schwammbefall) waren, wurden aufgebrochen. Mühsam mit DDR-Grenzzaun vergittert bzw. alte Fenster repariert und verglast. Hinzu kommen Stuck- und Putzarbeiten im Erdgeschoss und im Keller der Villa.

Im Parterre und im Keller gibt es durch den „Giganten-Fleiß“ bereits zwei beheizbare Versammlungsräume.

Am Kutscherhaus ist die Gästewohnung bezogen.

Der Fußboden im Garagenanbau ist gepflastert, die Wände sind verputzt und gemalert und das Dach gesichert. Die Garagentore wurden repariert und farblich gestaltet.

Die völlig marode Stützmauer hinter dem Kutscherhaus wurde aufwendig ausgebessert und das darüber gehörende Gitter mit Hilfe von Dr. Glatz und Sohn von zwei unserer „Giganten“ durch Schweißen wiederhergestellt. Das Gerüst (Sponsor Fa.Bröder) an der Ostwand des Kutscherhauses ermöglicht vor dem Winterbeginn eine teilweise Sanierung und Farbgebung, die im Frühjahr fortgesetzt wird. Die Verlobungsbrücke wurde in diesem Jahr weiter saniert. Diese Sanierung verdanken wir als Spende unserem Mitglied Domenique Richter. Herr Richter hat zugesagt, sie komplett auf eigene Kosten wieder herzustellen. Das kann natürlich nicht auf einen Streich erledigt werden. Wir geben ihm alle Zeit die er für dieses Großunternehmen im Ehrenamt als Vereinsmitglied braucht.

Für die zahlreichen täglichen Arbeiten in den Gebäuden und im Park gab es Hilfe von vielen Seiten. Den Mammut-Anteil leisten die Hohenroder „Giganten“. Einige bereits seit einigen Jahren andere kommen neu dazu.

Wir sind inzwischen eine tolle Truppe, ein eingespieltes Team, das immer offen ist für Neuankömmlinge!

Sie alle engagieren sich für ihre Stadt, für das Kleinod Villenpark und Arboretum Hohenrode.

Arbeiten im Park

Die bedrohliche Herkulesstaude ist „verschwunden“ Der jahrelange Kampf des Vereins mit Unterstützung von Schülern, Studenten und Bürgern hat sich wirklich gelohnt. Aber was nicht sichtbar ist, ist nicht „verschwunden“. Die Samen schlummern in der Erde und warten auf ihre Chance wieder neu zu starten. Die wir Ihnen nicht geben werden.

Im Park wurde die Baumschilderung durch Unterstützung von „Regionalbudget“ Thüringen möglich. Dazu gibt es ein Begleitheft (Führer für Schulen, Familien und Touristen).

Der alte Baumbestand wird weiter gesichtet. Verkehrssicherungen werden auch in schwindelnder Höhe getätigt und gefährdete Bäume gefällt. Das Holz aufbereitet. Schließlich heizen wir alle Feuerstellen mit unserem Park eigenem Holz. Totholz und Strauchgut wird zum Schredderplatz transportiert gesammelt und geschreddert.

Seit Dezember haben wir einen eigenen Schredder. In Zukunft können unsere fünf fleißigen Parkhelfer auch das Schreddern selbst erledigen. Die Sichtachsen wurden erweitert und Unterholzwildwuchs zurückgedrängt. Erste Bänke wurden aufgestellt, um Parkbesuchern eine Rast zu ermöglichen. Erfreulicherweise hat die Vermüllung des Parks auffallend abgenommen. Im neuen Jahr werden im Rahmen eines Modellprojektes der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erstmalig auch Wege wieder nach ihrer Ursprünglichkeit untersucht, wieder hergestellt so dass sich die Begehbarkeit im Park auch weiter verbessern wird.

Der Förderverein

Der Vorstand hat in zahlreichen Beratungen alle Aktivitäten geprüft, gelenkt und geleitet. Das Vereinsklima zwischen Akteuren und Vorstand könnte besser nicht sein. Auch das ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche und vor allem freudvolle Arbeit im ehrenamtlichen Miteinander.

Es gibt viele neue Mitglieder, aber die 500, geschweige die erträumten 1000 Mitglieder sind noch nicht erreicht. Wir brauchen sie aber, soll das Ziel, ein für ganz Deutschland zu entwickelndes Modellprojekt „Bürgerschaftliches Engagement“ Wirklichkeit werden, so sieht es jedenfalls das IBA– und das DBU-Projekt vor.

IBA, das ist die Internationale Bau Ausstellung in Thüringen. Man bewirbt sich als Kandidat, wird man Kandidat erarbeitet man sich den Status IBA-Projekt und damit ist man Teil der IBA Projekt Phase in Thüringen bis 2023. Wir haben uns als Förderverein beworben. Wir sind als Teilprojekt im Rahmen der Kandidatur/ Energiepfade der Hochschule Nordhausen an dieser Entwicklung beteiligt.

Das DBU-Projekt ist ein Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück mit dem Förderverein Park Hohenrode unter der Aufgabenstellung;

„Der zukunftsfähige Verein-Entwicklung und Etablierung modellhafter Strategien und Netzwerke für ein generations- und spartenübergreifendes bürgerschaftliches Engagement zur Sicherung, Wiederherstellung und Pflege wertvoller Natur- und Kulturgüter am Beispiel des Parks Hohenrode in Nordhausen.“

Laufzeit 2014/2015

Mit der Unterstützung unendlich vieler Bürger, Unternehmen, Politik, Verwaltung, Verbände, Vereinen, Kultur- und Bildungseinrichtungen etc. geht es stetig voran, auch wenn es wirklich nicht leicht ist, treibt uns doch die Freude am Erreichten vorwärts.

Arbeiten im und am Kutscherhaus

Arbeit im Ehrenamt

Täglich von Montag bis Donnerstag „Giganten“ am Bau

Jeden 1. Mittwoch im Monat von März bis Oktober fanden öffentliche Arbeitseinsätze im Park statt.

Schülereinsätze vom Humboldtgymnasium und der Pestalozzischule
Einsatz von Studenten der Fachhochschule im Rahmen der Aktion „Spurenhinterlassen“
Wöchentliche Arbeitseinsätze der jungen Amerikaner/Mormonen

Sanierung und Sicherung der Stützmauer

Feste und Feiern

Feste dienen dem gemeinsamen Erleben des Vereinslebens und dem Genießen des Parks in seiner zu jeder Jahreszeit faszinierenden Schönheit.

Diese Feste wurden von Männern und Frauen des Fördervereins vorbereitet und organisiert. Alles, was durch Kaffee-, Kuchen und Sachspenden zu den Festen einschließlich Glühweinstand auf dem Adventsmarkt in der Vereinskasse landete wird 1:1 in Materialien für Farben, Baustoffe, Werkzeug und Reparaturen eingesetzt.

Personalkosten werden im Verein nicht gezahlt, um so viel Investitionen wie möglich tätigen zu können.

Alle Feste hatten neben den zahlreichen kleineren Festen (Valentinstag und Herbstfest) viel Zuspruch.

  1. Das Park-Fest im Mai
  2. Jazzkonzert am 24. Mai mit Wolfram Huschke
  3. 21.Mai „Erotische Märchen für Erwachsene“
  4. Valentinstag, Herbstfest
  5. Jubiläum zum 75. bzw. 80. Geburtstag am 12./13. Juni Gisela und Wolfgang Hartmann
  6. Jubiläum 150. Geburtstag Fritz Kneiff
  7. Tag des offenen Denkmals
  8. Weihnachten im Park, mit Führungen in Park und Villa sowie Kaffee im Kutscherhaus mit dem Trio „Harzer Ofenbank Musik“

Sanierung der Treppe am Parkeingang

Führungen

Führungen werden im Park und in den Gebäuden angeboten. Unterhaltsam, fachspezifisch und kindgerecht, alles ist im Angebot. Führungen werden zu jeder Veranstaltung im Park angeboten, und außerdem können Besucher des Parks Führungen anmelden.

Kunst- und Wandervereine, z.B. aus Erfurt, Jena, Niedersachsen oder Bad Nauheim, ehemalige Studenten des Instituts für Lehrerbildung sind interessierte Besucher des Parks. Natürlich auch Kindergärten, Schulen oder Studenten findet man unter den Besuchern das ganze Jahr.

Beginn der Sanierung der Villa